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Englisches Alphabet mit Aussprache: So übt Ihr Kind das ABC

Inhaltsverzeichnis
  1. Englisches Alphabet mit Aussprache und Lautschrift
  2. Englisches Alphabet mit Aussprache als PDF zum Ausdrucken
  3. Das englische ABC: Aussprache hören und nachsprechen
  4. Buchstabennamen und Laute: Warum klingt A nicht immer gleich?
  5. Britische und amerikanische Aussprache: kleine Unterschiede
  6. Typische Aussprachefehler bei deutschsprachigen Kindern
  7. Das englische Alphabet spielerisch lernen: fünf einfache Tipps
  8. Fazit: Das englische Alphabet mit Aussprache spielerisch üben
Kurz & Knapp
  • Das englische Alphabet hat 26 vertraute Buchstaben, deren Namen teilweise anders klingen als im Deutschen. Die Tabelle zeigt ihre Aussprache und Lautschrift.
  • Buchstabennamen und Laute in Wörtern sind nicht dasselbe. Das kurze Novakid-Infovideo erklärt den Unterschied.
  • Im Alphabet-Video hört Ihr Kind zu jedem Buchstaben ein Beispielwort und kann dessen Aussprache üben. Die Tabelle hilft beim Lernen der Buchstabennamen.
  • Das kostenlose ABC-Poster als PDF lässt sich ausdrucken, ausmalen und aufhängen.

Ihr Kind lernt die Aussprache des englischen Alphabets durch Zuhören, Mitsingen und Nachsprechen. Wenn deutschsprachige Kinder Englisch lernen, ist ihnen die Schreibweise der 26 Buchstaben meist schon vertraut. Umlaute wie ä, ö und ü sowie das Sonderzeichen ß gehören jedoch nicht zum englischen Alphabet. Neu ist vor allem die Aussprache der Buchstabennamen. Mit der Aussprachetabelle, zwei Videos und einem kostenlosen ABC-Poster als PDF zum Ausdrucken und Ausmalen können Sie direkt gemeinsam loslegen.

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Englisches Alphabet mit Aussprache und Lautschrift

Die Tabelle zeigt die Buchstabennamen, ihre Lautschrift und jeweils ein Beispielwort. Die deutschen Aussprachehilfen sind nur Annäherungen – nutzen Sie deshalb auch das Video zum Anhören und Nachsprechen.

Buchstabe Aussprachehilfe, ungefähr Lautschrift (IPA) Beispielwort
A ey /eɪ/ apple – Apfel
B bii /biː/ ball – Ball
C ssii /siː/ cat – Katze
D dii /diː/ dog – Hund
E ii /iː/ egg – Ei
F ef /ef/ fish – Fisch
G dschii /dʒiː/ goat – Ziege
H eytsch /eɪtʃ/ hat – Hut
I ai /aɪ/ ice – Eis
J dschey /dʒeɪ/ juice – Saft
K key /keɪ/ kite – Drachen
L el /el/ lion – Löwe
M em /em/ moon – Mond
N en /en/ nose – Nase
O ou britisch /əʊ/, amerikanisch /oʊ/ orange – Orange
P pii /piː/ pen – Stift
Q kjuu /kjuː/ queen – Königin
R langes aa; amerikanisch mit englischem R-Laut britisch /ɑː/, amerikanisch /ɑːr/ rabbit – Kaninchen
S ess /es/ sun – Sonne
T tii /tiː/ tiger – Tiger
U juu /juː/ umbrella – Regenschirm
V wii, mit deutschem W /viː/ van – Lieferwagen
W dabbel-juu /ˈdʌbəljuː/ water – Wasser
X eks /eks/ Xylophone – Xylophon 
Y englisches w + ai /waɪ/ yellow – gelb
Z sed / sii, mit stimmhaftem S britisch /zed/, amerikanisch /ziː/ zebra – Zebra

 

Aussprachehilfe: „ey“ klingt wie in „hey“, „ai“ wie in „Mai“. „ss“ ist stimmlos wie in „Wasser“, das S bei Z stimmhaft wie in „Sonne“. Für das englische /w/ bei Y werden die Lippen gerundet. Das amerikanische R klingt anders als das deutsche R – nutzen Sie das Video als Hörbeispiel.

Lautschrift (IPA): /ː/ kennzeichnet einen langen Vokal, das Betonungszeichen /ˈ/ die betonte Silbe. Bei W liegt die Betonung auf der ersten Silbe von „double u“. Manche Wörterbücher schreiben /ɛ/ statt /e/. Ihr Kind muss die Zeichen nicht lernen.

Englisches Alphabet mit Aussprache als PDF zum Ausdrucken

Unser kostenloses ABC-Poster zeigt die Buchstaben mit einfachen Aussprachehilfen. Einfach ausdrucken, die Buchstaben ausmalen, das Poster aufhängen und üben.

ABC-Poster als PDF herunterladen

Das englische ABC: Aussprache hören und nachsprechen

Wie klingt das Alphabet gesprochen? Im folgenden Novakid-Video wird jeder Buchstabe mit einem englischen Beispielwort vorgestellt. Ihr Kind sieht das passende Bild, hört das Wort und kann es nachsprechen. Dabei übt es die Aussprache englischer Wörter.

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Pausieren Sie bei Bedarf, damit genug Zeit zum Wiederholen bleibt. Sie müssen nicht jedes Mal alle 26 Buchstaben üben – ein kurzer Abschnitt reicht für den Anfang.

Buchstabennamen und Laute: Warum klingt A nicht immer gleich?

Beim Buchstabieren auf Englisch nennen wir die Namen der Buchstaben: B heißt /biː/, ungefähr „bii“. Im Wort ball hören wir am Anfang jedoch nur /b/.

Dasselbe Prinzip gilt für Vokale und Konsonanten. Die fünf Vokalbuchstaben A, E, I, O und U können unterschiedliche Laute darstellen; auch Y kann einen Vokallaut wiedergeben. Beim Lesen englischer Wörter reicht es deshalb nicht, die Buchstabennamen zu kennen: In der englischen Sprache passen Rechtschreibung und Aussprache nicht immer eindeutig zusammen. Hörbeispiele helfen Ihrem Kind beim Aussprechen.

Die Beispielwörter in der Tabelle zeigen, wo ein Buchstabe vorkommt – im Wort kann er anders klingen als sein Name. Warum das so ist und was beim Lernen der Aussprache hilft, erklärt ein Novakid-Lehrer im folgenden kurzen Video (auf Englisch):

Britische und amerikanische Aussprache: kleine Unterschiede

In Großbritannien heißt Z „zed“, in den USA „zee“. Beide Varianten sind richtig. Auch O klingt etwas unterschiedlich. Der Buchstabenname R klingt britisch ungefähr wie ein langes „aa“, amerikanisch wie „ar“ mit dem typisch englischen R-Laut.

Im deutschen Schulunterricht dient häufig britisches Englisch als Orientierung. Richten Sie sich beim Üben zunächst nach der Aussprache der Lehrkraft und den verwendeten Unterrichtsmaterialien. Ihr Kind muss keinen perfekten Akzent übernehmen – wichtig ist, die Buchstabennamen zu verstehen und verständlich auszusprechen.

Lesen Sie mehr dazu in unserem Artikel: Britisches oder amerikanisches Englisch – Was sollte Ihr Kind lernen?

Typische Aussprachefehler bei deutschsprachigen Kindern

Die deutschen Buchstabennamen sind Ihrem Kind schon vertraut. Beim englischen ABC kommen ihm deshalb manchmal die gewohnten Namen dazwischen. Diese Verwechslungen lassen sich mit kleinen Hör- und Nachsprechübungen gezielt angehen.

E und I: Die deutschen Namen dazwischen

Das englische E heißt /iː/, ungefähr „ii“. I heißt dagegen /aɪ/, ungefähr „ai“. Kinder sprechen E manchmal wie das deutsche „E“ aus oder nennen I „ii“.

Zum Üben: Zeigen Sie abwechselnd auf E und I und hören Sie die Namen im Video an. Ihr Kind spricht nach. Danach nennen Sie einen der beiden Buchstaben und lassen Ihr Kind darauf zeigen.

G und J: Gleicher Anfang, andere Endung

G /dʒiː/ und J /dʒeɪ/ beginnen beide mit „dsch“. Dadurch werden „dschii“ und „dschey“ leicht verwechselt.

Zum Üben: Sprechen Sie beide Namen langsam hintereinander und betonen Sie zunächst die unterschiedlichen Endungen. Als Merkhilfe: G reimt sich auf E, J auf A.

J und Y: Nicht wie das deutsche J

Das englische J heißt „dschey“, beginnt also nicht mit dem deutschen J-Laut. Y heißt /waɪ/ und beginnt mit dem englischen /w/. Auch I und Y können durcheinandergeraten: I heißt /aɪ/, bei Y kommt davor ein /w/.

Zum Üben: Hören Sie J, Y und I einzeln an und sprechen Sie nach. Bei Y werden die Lippen am Anfang gerundet; bei I fehlt diese Bewegung. Üben Sie zunächst J und Y, danach I und Y.

V und W: „Wii“ statt „Vau“

V heißt auf Englisch /viː/, ungefähr „wii“ – mit einem Anfang wie beim deutschen W. Der englische Buchstabe W heißt dagegen double u, etwa „dabbel-juu“. Die deutschen Namen „Vau“ und „We“ passen hier also nicht.

Zum Üben: Sprechen Sie V und W im Wechsel nach. Verbinden Sie V mit seinem Reimpartner B: „bii – wii“. W bekommt mit „double u“ einen deutlich längeren Namen.

R: Das deutsche „err“ vermeiden

Beim englischen Buchstabennamen R beginnen Kinder manchmal mit dem kurzen E des deutschen „err“. Der englische Name beginnt jedoch mit einem langen A-Laut.

Zum Üben: Spielen Sie R einzeln aus dem Alphabet-Video ab und lassen Sie Ihr Kind nachsprechen. Orientieren Sie sich dabei an einer Variante, statt zwischen verschiedenen Aufnahmen zu wechseln.

Wählen Sie jeweils nur ein Buchstabenpaar aus. Wenn Ihr Kind etwas verwechselt, sprechen Sie den richtigen Namen freundlich vor und lassen Sie es noch einmal versuchen – ohne daraus eine lange Abfrage zu machen.

Das englische Alphabet spielerisch lernen: fünf einfache Tipps

1. Mit dem Video hören und nachsprechen

Nutzen Sie das Alphabet-Video oben, um die Aussprache gemeinsam zu üben. Bei „Repeat after me“ spricht Ihr Kind die Beispielwörter nach. Pausieren Sie bei Bedarf, damit es genug Zeit dafür hat.

Wählen Sie zunächst einen kurzen Abschnitt und sehen Sie sich das Video in Teilen an. Schwierige Stellen können Sie noch einmal abspielen. Machen Sie selbst mit – gemeinsam fällt das Ausprobieren oft leichter.

2. Das ABC-Lied zum Ohrwurm machen

Hören Sie gemeinsam ein englisches ABC-Lied und singen Sie mit – beim Frühstück, auf dem Schulweg oder zwischendurch. Es darf ruhig öfter dasselbe Lied sein. Durch Melodie und Wiederholung kann sich Ihr Kind die Reihenfolge und die Aussprache nach und nach merken.

Achten Sie auf L, M, N, O und P: In manchen Liedern werden sie sehr schnell gesungen. Sprechen Sie diese Stelle gelegentlich langsam nach, damit die einzelnen Buchstaben deutlich bleiben.

Weitere Anregungen finden Sie in unserem Artikel über englische Kinderlieder.

3. Vertraute Namen buchstabieren

Wie klingt der eigene Name auf Englisch? Probieren Sie es gemeinsam aus. Aus BEN wird B – E – N, ungefähr „bii – ii – en“.

Danach können Sie Namen aus der Familie oder von Kuscheltieren nehmen. Buchstabieren Sie einen Namen auf Englisch und lassen Sie Ihr Kind raten. Wenn es schon sicher schreiben kann, darf es den gehörten Namen auch aufschreiben. Anschließend wechseln Sie die Rollen. Wenn ein Buchstabe fehlt, hilft ein Blick in die Tabelle.

4. Das ABC mit einer App entdecken

Mit der kostenlosen App Starfall ABCs kann Ihr Kind englische Buchstaben und Laute spielerisch erkunden. Bilder, Hörbeispiele und kleine Spiele verbinden das ABC mit passenden Wörtern. Die App verwendet amerikanisches Englisch. 

Wählen Sie gemeinsam einige Buchstaben aus, hören Sie genau hin und sprechen Sie nach. Die App ist auf Englisch und für iOS und Android verfügbar. Begleiten Sie Ihr Kind beim Einstieg, wenn es die englischen Anweisungen noch nicht versteht.

5. Mit Muttersprachlern üben

Im Gespräch mit Muttersprachlern hört Ihr Kind die englische Aussprache und kann sie gleich selbst ausprobieren. Dabei kann es nachfragen, Wörter wiederholen und üben, auf Englisch zu buchstabieren.

Auch im Online-Englischkurs bei Novakid üben Kinder mit muttersprachlichen oder zweisprachigen Englischlehrkräften. Spiele und Gespräche geben ihnen Gelegenheit, zuzuhören und selbst zu sprechen. In einer kostenlosen Probestunde können Sie gemeinsam den Unterricht kennenlernen.

Fazit: Das englische Alphabet mit Aussprache spielerisch üben

Das englische Alphabet lässt sich auf unterhaltsame Weise lernen. Mitsingen, kurze Videostellen nachsprechen und Namen buchstabieren bringen die Aussprache ganz unkompliziert in den Alltag. Ihr Kind darf dabei ausprobieren und Fehler machen. So werden die englischen Buchstabennamen nach und nach vertrauter – bis Ihr Kind ganze Wörter auf Englisch buchstabieren kann.

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Questions and answers

ABC-Lieder können schon Kleinkindern Spaß machen. Gezieltes Buchstabieren passt allerdings besonders dann, wenn Ihr Kind die Buchstaben bereits kennt und sie im Englischunterricht verwendet – in der Regel im Grundschulalter.

Als Einstieg können Sie drei- bis viermal pro Woche etwa fünf Minuten einplanen. Singen Sie gemeinsam ein ABC-Lied oder üben Sie kurze Wörter zu buchstabieren. Das ist eine Orientierung, kein Pflichtprogramm: Wenn Ihr Kind müde ist oder keine Lust mehr hat, machen Sie eine Pause.

Nein, für den Einstieg reichen Hören, Mitsingen und Nachsprechen. Die Lautschrift hilft vor allem beim Nachschlagen, wenn Eltern oder ältere Kinder bei einer Aussprache unsicher sind.

Wählen Sie ein Buchstabenpaar wie E und I aus. Hören Sie es gemeinsam an, zeigen Sie auf die Buchstaben und sprechen Sie nach. Wenn beide noch durcheinandergeraten, versuchen Sie es an einem anderen Tag erneut.

Viele Buchstabennamen klingen anders als im Deutschen: A heißt etwa „ey“, E „ii“ und I „ai“. Die Tabelle oben zeigt alle 26 Buchstaben mit Lautschrift; im Alphabet-Video können Sie die Aussprache gemeinsam anhören und nachsprechen.

Beginnen Sie mit dem Namen Ihres Kindes oder anderen vertrauten Namen. Buchstabieren Sie einen davon auf Englisch und lassen Sie Ihr Kind raten – danach wechseln Sie die Rollen. Die Aussprachetabelle darf dabei als Hilfe dienen.

Wählen wir nun eine Lehrkraft für die kostenlose Probestunde Ihres Kindes aus!
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